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Augenärztin Dortmund

Blerina Jorgaqi-Miftari

im DOC, Kampstraße 45
44137 Dortmund

Tel. 0231 525689
Fax 0231 5897657
E-Mail: info [at] augenarzt-doc-dortmund.de

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Erweiterte Glaukomvorsorge

Glaukom – der grüne Star – ist eine Erkrankung des Auges, die etwa ein Prozent der Bevölkerung ab dem 40. Lebensjahr betrifft. Die Häufigkeit an einem Glaukom zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa drei Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor.

Erkrankungen der Sehnerven – das Glaukom

Bei einer Glaukomerkrankung schränkt sich Ihr Gesichtsfeld immer mehr ein, bis Sie schließlich fast gar nichts mehr sehen. Die fortschreitende Aushöhlung bzw. Schädigung der Sehnerven, der unterschiedliche Ursachen haben kann, wird als grüner Star (Glaukom) bezeichnet.

Die Erkrankung am grünen Star erfolgt schmerzfrei. Zu dem Zeitpunkt, wenn Ausfälle im Gesichtsfeld vom Patienten selbst wahrgenommen werden können, sind bereits etwa 50 % der Fasern des Sehnervenkopfes zerstört. Aus diesem Grund ist eine gründliche Vorsorge besonders wichtig.

Wem ist eine Glaukomvorsorge zu empfehlen?

Grundsätzlich ist niemand davor gefeit, am grünen Star zu erkranken. Es gibt aber bestimmte Risikofaktoren:

  • Nach Überschreiten des 40. Lebensjahres steigt die Häufigkeit des Glaukoms.
  • Die Veranlagung für ein Glaukom ist vererblich. Gibt es in Ihrer Familie schon einen Glaukomfall, ist besondere Wachsamkeit angeraten.
  • Kurzsichtigkeit oder Vorerkrankungen wie Diabetes erhöhen das Risiko.

Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?

Die übliche – auch von mir angebotene – Glaukomvorsorge umfasst die Untersuchung des Auges mit der Spaltlampe, einschließlich einer Kontrolle des zentralen Augenhintergrundes, sowie die Messung des Augeninnendrucks.

Erweiterte Glaukomvorsorge

Ich biete in meiner Praxis die folgenden erweiterten Vorsorge- und Diagnosemöglichkeit an:

Papillen-Tomographie mit dem HRT

Mit diesem Verfahren lassen sich die Sehnerven und der Sehnervenkopf äußerst präzise vermessen. Mit einem ungefährlichen Laser wird die Oberfläche der Sehnerven in höchster Auflösung abgetastet. Ein Computer erstellt daraus dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes, die eine viel genauere Beurteilung bieten als herkömmliche Methoden.

Der eigentliche Messvorgang dauert nur wenige Sekunden, insgesamt können Sie mit einem Zeitaufwand von ca. 10 Minuten rechnen. Dabei ist die Untersuchung vollkommen schmerzfrei und gefahrlos.

Das Ergebnis dieser Untersuchung wird von mir genau analysiert und für den späteren Vergleich abgespeichert. Ich berate Sie, in welchen Abständen eine Kontrolluntersuchung erforderlich ist, um den Verlauf zu überwachen – in den meisten Fällen ein Jahr.

GDx (Nervenfaser-Analyse)

Das Laser Scanning Polarimeter GDx tastet die Oberfläche des Augenhintergrundes mit polarisiertem Licht ab und berechnet hieraus die Dicke der Nervenfaserschicht um den Sehnervenkopf, die sog. Papille. Schwerwiegende Erkrankungen, wie das Glaukom, gehen mit einer Dickenveränderung der mehrschichtigen Netzhaut einher. Erst deutlich später kommt es zu Sehverschlechterungen und Gesichtsfeldausfällen. Mit Hilfe dieser modernen Diagnostik ist es möglich, den Grad der Schädigung frühzeitig zu erfassen, um eine notwendige Behandlung zu beginnen oder eine bestehende Behandlung auf ihre Wirksamkeit besser überprüfen zu können. Die Untersuchung ist schmerzlos und erfolgt ohne Berührung des Auges.

Messung des Augendrucks

Das Auge ist mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Dieses Kammerwasser sorgt mit einem konstanten Druck dafür, dass das Auge seine feste Form behält. Eine häufige Ursache für die Schädigung des Sehnervenkopfes (Glaukom) ist die Erhöhung des Augeninnendrucks.

Wenn bei Ihnen ein Glaukom diagnostiziert wurde, führe ich eine Messung des Augendrucks durch. Hierfür stehen mir spezielle Messgeräte (Tonometer) zur Verfügung.

Ist der Augendruck zu hoch, kann das Auge durch Medikamente sowie einen kleinen Eingriff entlastet und einer  weiteren Schädigung des Sehnervenkopfes vorgebeugt werden.

Hornhautdickemessung (Pachymetrie)

Die Messgeräte zur Augendruckmessung sind auf eine mittlere Hornhautdicke geeicht. Die Dicke der Hornhaut ist jedoch bei jedem Menschen anders. Abweichungen bei der Hornhautdicke führen zu starken Fehlern bei der Augeninnendruckbestimmung. Es ist daher ratsam, zusätzlich eine Hornhautdickenmessung vornehmen zu lassen.

Die Hornhautdickemessung ist schmerzfrei und nicht belastend. Durch diese Untersuchung lässt sich Ihr persönlicher Korrekturfaktor genau ermitteln: Nur so ist eine genaue Messung des Augeninnendrucks möglich. Da sich dieser individuelle Wert kaum ändert, muss die Messung der Hornhautdicke im Allgemeinen nur einmalig durchgeführt werden.